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In het programma Avondconcert hoort u dagelijks live opnamen van Nederlandse en internationale concertpodia.Rechtstreeks vanuit Tivoli Vredenburg, Utrecht Amsterdam Sinfonietta; Thomas Hampson, bariton Schönberg - Verklärte Nacht, voor strijkorkest Brahms - Vier ernste Gesänge, bewerking voor strijkorkest Barber - Dover Beach, versie voor bariton en strijkorkest Schubert - An die Leier, Memnon, Geheimes Wolf - Fußreise, Auf einer Wanderung, Der Rattenfänger MAX Zie ook het artikel op 'MAX Vandaag'. http://bit.ly/1VU1KrL Twee jaar geleden werkte de Amerikaanse bariton ook al samen met Amsterdam Sinfonietta. Bekijk hier hoe dat was! Johannes Brahms - Vier ernste GesängeDenn es gehet dem Menschen wie dem Vieh:Wie dies stirbt, so stirbt er auch,und haben alle einerlei Odemund der Mensch hat nichts mehr denn das Vieh;denn es ist alles eitel.Es fährt alles an einen Ort!Es ist alles von Staub gemachtund wird wieder zu Staub.Wer weiss, ob der Geist des Menschen aufwärts fahreund der Odem des Viehs unterwärts unter die Erde fahre?Darum sahe ich, dass nichts besser ist,denn das der Mensch fröhlich sei in seiner Arbeit;denn das ist sein Teil.Denn wer will ihn dahin bringen, dass er sehe, was nach ihm geschehen wird?Ich wandte mich, und sahe an alle,die Unrecht leiden unter der Sonne;und siehe, da waren Tränen derer, die Unrecht littenund hatten keinen Tröster, und die ihnen Unrecht täten,waren zu mächtig, dass sie keinen Tröster haben konnten.Da lobte ich die Toten, die schon gestorben waren,mehr als die Lebendigen, die noch das Leben hatten;und der noch nicht ist, ist besser als alle beide,und des Bösen nicht innen wird,das unter der Sonne geschieht.O Tod, wie bitter bist du, wenn an dich gedenket ein Mensch,der gute Tage und genug hat, und ohne Sorge lebet, und demes wohl geht in allen Dingenund noch wohl essen mag! O Tod, wie bitter bist du!O Tod, wie wohl tust du dem Dürftigen,der da schwach und alt ist, der in allen Sorgen steckt,und nichts Bessers zu hoffen und zu erwarten hat!O Tod! Wie wohl tust du!Wenn ich mit Menschen- und mit Engelszungen redete,und hätte der Liebe nicht, so wär’ich ein tönend Erz,oder eine klingende Schelle.Und wenn ich weissagen könnte und wüsste alleGeheimnisse und alle Erkentnis,und hätte allen Glauben, also dass ich Berge versetze;und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts;und wenn ich alle meine Haare den Armen gäbeund liesse meinen Leib brennen;und hätte der Liebe nicht, so wäre mirs nichts Nütze.Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunklen Worte;dann aber von Angesicht zu Angesichte;jetzt erkenne ich stückweise, dann aber werd’ichs erkennengleichwie ich erkennet werde.Nun aber bleibet Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei;aber die Liebe ist die grösseste unter ihnen.Samuel Barber - Dover BeachThe sea is calm tonight,The tide is full, the moon lies fairUpon the straights; on the French coast the lightGleams and is gone; the cliffs of England stand,Glimmering and vast, out in the tranquil bay.Come to the window, sweet is the night-air!Only, from the long line of sprayWhere the sea meets the moon-blanch’d land,Listen! you hear the grating roarOf pebbles which the waves draw back, and fling,At their return, up the high strand,Begin, and cease, and then again begin,With tremulous cadence slow, and bringThe eternal note of sadness in.The eternal note of sadness in.Sophocles long agoHeard it on the Ægean, and it broughtInto his mind the turbid ebb and flowOf human misery; weFind also in the sound a thought,Hearing it by this distant northern sea.The Sea of FaithWas once, too, at the full, and round earth’s shoreLay like the folds of a bright girdle furl’d.But now I only hearIts melancholy, long, withdrawing roar,Retreating, to the breath.Of the night-wind, down the vast edges drearAnd naked shingles of the world.Ah, love, let us be trueTo one another! for the world,which seemsTo lie before us like a land of dreams,So various, so beautiful, so new,Hath really neither joy, nor love, nor light,Nor certitude, nor peace, nor help for pain;And we are here as on a darkling plainSwept with confused alarms of struggle and flight,Where ignorant armies clash by night.Tekst: Matthew Arnold (1822 - 1888), ‘Dover Beach’, uit New Poems (1867)Hugo Wolf - FussreiseAm frischgeschnittnen Wanderstab,Wenn ich in der FrüheSo durch Wälder ziehe, Hügel auf und ab.Dann, wie’s Vöglein im LaubeSinget und sich rührt,Oder wie die gold’ne TraubeWonnegeister spürt, in der ersten Morgensonne.So fühlt auch mein alter, lieberAdam Herbst und Frühlingsfieber,Gottbeherzte, nie verscherzteErstlings Paradiseswonne.Also bist du nicht so schlimm, o alterAdam, wie die strengen Lehrer sagen;Liebst und lobst du immer doch,Singst und preisest immer noch,Wie an ewig neuen Schöpfungstagen,Deinen lieben Schöpfer und Erhalter.Möcht’ es dieser gebenUnd mein ganzes LebenWär’ im leichten WanderschweißeEine solche Morgenreise!Tekst: Eduard MörikeFranz Schubert - MemnonDen Tag hindurch nur einmal mag ich sprechen,Gewohnt zu schweigen immer und zu trauern:Wenn durch die nachtgebor’nen NebelmauernAurorens Purpurstrahlen liebend brechen.Für Menschenohren sind es Harmonien.Weil ich die Klage selbst melodisch kündeUnd durch der Dichtung Glut des Rauhe ründe,Vermuten sie in mir ein selig Blühen.In mir, nach dem des Todes Arme langen, In dessen tiefstem Herzen Schlangen wühlen;Genährt von meinen schmerzlichen GefühlenFast wütend durch ein ungestillt Verlangen:Mit dir, des Morgens Göttin, mich zu einen,Und weit von diesem nichtigen Getriebe,Aus Sphären edler Freiheit, aus Sphären reiner Liebe,Ein stiller, bleicher Stern herab zu scheinen.Tekst: Johann Mayrhofer (1787 - 1836)Hugo Wolf - Auf einer WanderungIn ein freundliches Städtchen tret’ ich ein,In den Straßen liegt roter Abendschein.Aus einem offnen Fenster eben, Über den reichsten BlumenflorHinweg, hört man Goldglockentöne schweben,Und eine Stimme scheint ein Nachtigallenchor,Daß die Blüten beben, Daß die Lüfte leben,Daß in höherem Rot die Rosen leuchten vor.Lang’ hielt ich staunend, lustbeklommen.Wie ich hinaus vor’s Tor gekommen,Ich weiß es wahrlich selber nicht.Ach hier, wie liegt die Welt so licht!Der Himmel wogt in purpurnem Gewühle,Rückwärts die Stadt in goldnem Rauch;Wie rauscht der Erlenbach, wie rauscht im Grund die Mühle, Ich bin wie trunken, irrgeführt-- O Muse, du hast mein Herz berührtMit einem Liebeshauch!Tekst: Eduard MörikeFranz Schubert - GeheimesÜber meines Liebchens ÄugelnStehn verwundert alle Leute;Ich, der Wissende, dagegen,Weiss recht gut, was das bedeute.Denn es heisst: ich liebe diesenUnd nicht etwa den und jenen.Lasset nur, ihr guten Leute, Euer Wundern, euer Sehnen!Ja, mit ungeheuren MächtenBlicket sie wohl in die Runde;Doch sie sucht nur zu verkündenIhm die nächste süsse Stunde.Tekst: Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)Hugo Wolf - RattenfängerIch bin der wohlbekannte Sänger,Der vielgereiste Rattenfänger,Den diese altberühmte StadtGewiß besonders nötighat. Und wären’s Ratten noch so viele,Und wären Wiesel mit im Spiele,Von allen säubr’ ich diesen Ort,Sie müssen miteinander fort.Dann ist der gut gelaunte SängerMitunter auch ein Kinderfänger,Der selbst die wildesten bezwingt,Wenn er die goldnen Märchen singt.Und wären Knaben noch so trutzig,Und wären Mädchen noch so stutzig,In meine Saiten greif ich ein, Sie müssen alle hinterdrein.Dann ist der vielgewandte SängerGelegentlich ein Mädchenfänger;In keinem Städtchen langt er an,Wo er’s nicht mancher angetan.Und wären Mädchen noch so blöde,Und wären Weiber noch so spröde,Doch allen wird so liebebangBei Zaubersaiten und Gesang.Tekst: Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)nl